Usbekistan - Eine Zeitreise

Neuntägige Reise durch Usbekistans bewegte Geschichte

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Lassen Sie sich begeistern vom Erbe der Karawanen!

Am äußersten Rande des Tian-Shan-Gebirges, inmitten der Wüste Kyzylkum, liegt die zentralasiatische Republik Usbekistan. Bereits vor Dutzenden von Jahrhunderten war diese Region für diverse Herrscher von großer Wichtigkeit. Insbesondere zur Blütezeit der alten Seidenstraße sind hier einige reiche Städte entstanden. Einiger dieser Oasenstädte sind auch heute noch erhalten und in Ihnen die verschiedenen Einflüsse damaliger Zeiten erkennbar. Einer der wichtigsten Faktoren spielt der auch heute noch wichtige Islam, durch den annähernd die gesamte Architektur geprägt ist. Auch die Zeit als Sowjetrepublik hat ihre Spuren hinterlassen - insbesondere in der Hauptstadt Tashkent.

Waren die Städte früher wichtige Orte für Karawanen, um Kraft für die nächste Etappe zu tanken, sind sie heute für Sie die Möglichkeit, Ihrem Alltag zu entfliehen und in einer komplett anderen Umgebung die Energiereserven wieder aufzufüllen!

Allgemeine Informationen zu Ihrer Reise

Reiseverlauf
Tag 1: Anreise

Ihr Flieger landet nach einem hoffentlich entspannten Flug in der usbekischen Hauptstadt Tashkent. Sie werden am Flughafen von Ihrem Reiseleiter empfangen und ins Hotel gebracht, wo sie in Ruhe einchecken und sich vom Flug erholen können.

Tag 2: Ichan Qal'a

Am frühen Morgen verlassen wir Tashkent schon wieder, denn wir fliegen Richtung Westen nach Urgench. Diese Stadt sehen wir uns nicht an, denn unser eigentliches Ziel ist die Oasenstadt Chiwa. Nur eine Steinwurfweite von der turkmenischen Grenze und nicht viel weiter entfernt von der Wüste Kyzylkum befindet sich die Stadt, welche dank ihrer Altstadt Ichan Qal'a einem riesigen Museum unter freiem Himmel gleicht. Bei einem sehr trockenen und heißen Klima bieten die prachtvollen islamischen Bauten willkommenen Schatten. Nachdem wir uns an das Klima gewöhnt haben, folgen wir gespannt den Erzählungen unseres Reiseleiters, der uns durch die interessante Geschichte Chiwas begleitet, die ihren Ursprung vor fast eineinhalb Jahrtausenden hat.

Ein Highlight ist sicherlich das Abendessen, welches aller Wahrscheinlichkeit nach unter freiem Himmel während des Sonnenuntergangs eingenommen wird!

Tag 3: Kyzylkum

Der Vormittag steht zur freien Verfügung, sodass wir noch einmal die Chance haben, die traumhaft schöne Kulisse der autofreien Altstadt zu genießen und zu fotografieren, bevor wir nach dem Mittagessen aufbrechen.

Unser Weg führt nun wieder Richtung Osten und zwar durch die Wüste Kyzylkum ("Roter Sand"). Während die Reise durch die Wüste zur Zeit der Seidenstraße auf den Rücken von Kamelen sehr strapaziös gewesen sein muss, legen wir die Strecke heute in weniger als acht Stunden im gut klimatisierten Minivan zurück. Heutzutage ist die Wüste für die Usbeken nicht mehr nur Fluch, sondern auch Segen, denn die Gegend bietet viele Bodenschätze wie Edelmetalle, Uran und Erdöl.

Nach einem Zwischenhalt in Sichtweite des Flusses Amudarja, einem der ehemaligen Zuflüsse des Aralsees, erreichen wir am Abend die Stadt Buchara.

Tag 4: Buchara

Nach dem Frühstück werden wir von unserem Reiseleiter in die Innenstadt Bucharas geführt. Die lebhafte Stadt hat mehr als 220.000 Einwohner, ist somit fast fünfmal so groß wie Chiwa. Buchara hat eine sehr wechselhafte Geschichte, die von vielen Plünderungen, Eroberungen und von Zerstörung geprägt ist. Doch auch die verschiedenen Einflüsse der auf der Seidenstraße wandelnden Händler und Gelehrten haben die Sadt bis heute geprägt. An dieser Stelle sei Ibn Sina (Avicenna, 980-1037) genannt, der in hohem Maße unter anderem die Medizin weiterentwickelt hat. Ibn Sina wurde in Buchara geboren.

Nach einer Pause während der heißen Mittagsstunden sehen wir uns das Samaniden-Mausoleum an. Bei diesem Gebäude handelt es sich um eines der ältesten erhaltenen Bauwerke Zentralasiens, welches schon über 1.100 Jahre alt ist. Das Abendessen genießen wir in einer ehemaligen Koranschule, während wir den Musikern mit ihren traditionellen Instrumenten lauschen und eine Vorführung usbekischer Mode dargeboten bekommen.

Tag 5: Samarkand

Bereits gegen 08:00 Uhr morgens steigen wir wieder in unser Auto und verlassen Buchara in Richtung Samarkand. Unterwegs lernen wir das traditionelle Herstellungsverfahren handgemachter Dekor-Keramiken kennen und kommen schließlich gegen mittag an. Wir nutzen den Nachmittag, um die Gedenkstätte des wichtigen islamischen Gelehrten Imam Ismail Al-Buchari (810 Buchara - 870 Chartang bei Samarkand) zu besichtigen. Al-Buchari hat aus 600.000 Hadithen ("Überlieferung") etwa 2.800 ausgewählt und in einem Werk zusammengefasst, wobei sich nicht eine von ihnen wiederholt.

Nach dem Abendessen und einem entspannten Spaziergang freuen wir uns bereits auf morgen, wenn wir weitere spannende Erzählungen hören und beeindruckende Bauten bewundern dürfen.

Tag 6: Der Registan

Heute werden wir endlich den wohl bekanntesten Platz Zentralasiens besuchen: den Registan! Dieser "Sandplatz" bildet das Herz Samarkands und wird umsäumt von drei Medresen (Koranschulen), die zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert erbaut wurden. Ein besonderes Highlight ist sicherlich auch die Bibi Kahnum Moschee. In ihrem Inneren befindet sich die goldene Moschee, eine riesige Kuppel, die komplett von Blattgold dominiert wird. Bereits beim Betreten dieses Bauwerks fühlen wir die Wärme, die dieses Gold ausströmt, was uns den Atem anhalten lässt.

Nach der ausführlichen Besichtigung der drei Medresen werden wir in die Gräberstadt Shah-i Zinda geführt. Timur (1336-1405),  einer der wichtigsten Herrscher des ehemaligen Transoxaniens, wozu auch das heutige Usbekistan zählt, hat an diesem Ort für verstorbene Familienangehörige Mausoleen errichten lassen, wobei jedes in anderer Art und Weise gestaltet ist.
Der usbekische Volksheld selbst ist in dem Mausoleum Gur Emir in einem schwarzen Sarkophag bestattet, welches wir zum Abschluss besichtigen. Auch hier ist das Gold wieder ein nicht zu übersehendes Element.

Nach unserer Stadtbesichtigung werden wir von unserem Fahrer abgeholt und wieder zurück nach Tashkent gefahren.

Tag 7: Die Hauptstadt Usbekistans

Tashkent. Nach all den historischen Gebäuden in trockener Umgebung bedeutet die usbekische Hauptstadt einen Sprung in der Zeit. Schauen wir uns den Stadtplan Tashkents an, erkennen wir eine klare Teilung im Zentrum. Die eine Hälfte erinnert stark an den Stadtplan St. Petersburgs, während die andere Hälfte stark an Moskau angelehnt ist. Nicht nur anhand des Stadtplans lässt sich der sowjetische Einfluss erkennen, auch sind einige Gebäude nach der Unabhängigkeit im Jahre 1991 noch erhalten.

In den letzten Jahren hat - auch aufgrund von Erdbeben -  eine Neugestaltung der Stadt stattgefunden, was sich insbesondere anhand der breiten Straßen und modernen Gebäude erkennen lässt, die im krassen Kontrast zu den Bauten stehen, die wir uns in den letzten Tagen angeschaut haben.

Tag 8: Tashkent

Am letzten Tag unserer Reise sind wir auf eigene Faust in Tashkent unterwegs und haben somit die Möglichkeit, zum Beispiel auf dem großen Chorsu Bazar nette Souvenirs zu erwerben. Es wird sicherlich auch die Zeit sein, ausgiebig Fotos zu schießen oder sich in einem der ansprechenden Straßencafes das alltägliche Treiben in der lebhaften Hauptstadt zu beobachten. Abends kommt der ungemütliche Teil des Urlaubs, das Packen und Realisieren, dass schon morgen diese tolle Reise leider vorbei ist.

Tag 9: Rückflug

Heute ist es leider soweit: Unser Fahrer wartet bereits in der Lobby, um unsere Koffer einzuladen und uns wieder zum Flughafen zu bringen. Wehmütig stehen wir an, um einzuchecken und lassen die letzten neun Tage noch einmal Revue passieren. Wir haben spannende Erzählungen gehört, interessante Dinge erfahren und nebenbei eine uns noch unbekannte Kultur erfahren. Unsere Lieben daheim werden sich sicherlich über die außergewöhnlichen handgemachten Souvenirs freuen und sich mit staunendem Blick unsere Fotos anschauen, die allesamt aus einem Buch der Märchen aus Tausendundeiner Nacht stammen könnten!

Termine

Die angenehmste Zeit für eine Reise nach Usbekistan liegt in den Monaten April bis Mitte Juni sowie von Anfang September bis Ende Oktober. Aufgrund des Kontinentalklimas sind die Winter sehr kalt und die Sommermonate sehr heiß, mit Temperaturen bis zu 50°C. Grundsätzlich können auch in den Sommermonaten Reisen stattfinden, doch in diesem Falle sollten die Temperaturen nicht unterschätzt werden.

Die Reise findet ab einer Teilnehmerzahl von vier Personen statt.

Sollten unsere Termine für Sie ungünstig liegen, sind wir gerne bereit, mit Ihnen einen anderen Termin zu finden. Sprechen Sie uns an!

Saison 2020

18.04. - 26.04.

04.05. - 12.05.

08.05. - 16.05.

30.05. - 07.06.

13.06. - 21.06.

29.08. - 06.09.

12.09. - 20.09.

26.09. - 04.10.

10.10. - 18.10.

24.10. - 01.11.

Saison 2021

17.04. - 25.04.

03.05. - 11.05.

07.05. - 15.05.

29.05. - 06.06.

12.06. - 20.06.

28.08. - 05.09.

11.09. - 19.09.

25.09. - 03.10.

09.10. - 17.10.

23.10. - 31.10.

Die Reise im Detail

Inbegriffene Leistungen

  • Alle Transfers laut Programm

  • Inlandflug Tashkent-Urgench

  • Auto oder Kleinbus mit eigenem Fahrer

  • alle Übernachtungen (s. Box rechts)

  • Vollverpflegung während der gesamten Reise (Frühstück/ Mittag/ Abendessen)

  • Eintrittsgelder

  • Tagesausflüge

  • Deutsch-/ englischsprachige Reiseleitung

Nicht inbegriffene Leistungen

  • Internationale Flüge*

  • Persönliche Versicherungen

  • Alkoholische Getränke

  • Trinkgelder

  • Foto- und Videogebühren

Reiseüberblick

Gesamtdauer in Tagen: 9

Übernachtungen8

( 3-4 Sterne Hotels)

Reisepreis**

EUR 1.290,-

Einzelzimmerzuschlag

EUR 260,- (optional***)

    * Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl und Buchung von               Hin- und Rückflug, fragen Sie uns gerne danach!

  ** Preis in Euro pro Person im Doppelzimmer.

Hinweise zur An- und Einreise

Flüge: Die Flüge sind nicht im Reisepreis inbegriffen und müssen eigenständig gebucht werden. Folgende Fluglinien bieten Flüge nach Tashkent an:

  • Turkish Airlines

    • (Zwischenstopp in Istanbul)

  • Aeroflot

    • (Zwischenstopp in Moskau)

  • Uzbekistan Airways

    • (Direktflug von Frankfurt am Main; nicht regelmäßig)

Die reine Flugzeit beträgt ca. 8 Stunden. Mit Warte- bzw. Umsteigezeiten dauert eine Strecke etwa 10-12 Stunden. Mit den o.g. Fluglinien ist der Abflug von nahezu jedem internationalen deutschen Flughafen möglich. Direktflüge sind momentan nur mit Uzbekistan Airlines und ausschließlich von Frankfurt aus möglich. Dieser Flug dauert etwa 6 Stunden.

 

Visum: Seit dem 15. Januar 2019 sind für deutsche Staatsbürger die Einreise nach Usbekistan und der Aufenthalt für bis zu 30 Tage im Land ohne Visum möglich. Für Besucher besteht eine Registrierungspflicht in Usbekistan. Dieser Pflicht wird automatisch von den jeweiligen Hotels nachgekommen, in denen Sie übernachten werden.

Bitte beachten Sie darüber hinaus die Visabestimmungen oder etwaige Änderungen auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes bzw. auf der Internetseite der usbekischen Botschaft in Deutschland:

 

Die Einreisebestimmungen für Staatsbürger anderer Nationen erhalten Sie bei der für Sie zuständigen Auslandsvertretung.

Währung: Die usbekische Währung heißt Som. Etwa 10.640 Som entsprechen 1 Euro. Bitte beachten Sie, dass die meisten örtlichen Wechselstuben nur Geldscheine ab einem Wert von 50€ wechseln. Münzen werden nicht akzeptiert. In den größeren Städten gibt es diverse Möglichkeiten, um per Kreditkarte Bargeld abzuheben.

Kontakt: Bitte sprechen Sie uns bei Fragen oder Wünschen jederzeit an. In jedem Fall werden wir zu einer guten Lösung kommen.

Wichtiger Hinweis: In Usbekistan herrscht ein extrem kontinentales Klima vor. Das bedeutet insbesondere in den Monaten Juli und August Temperaturen zwischen 40 - 50°C. Bitte beachten Sie diesen Umstand bei Ihren Reiseplanungen.

Anfrage stellen

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

wenn Sie Interesse an dieser oder einer anderen Reise haben, scheuen Sie sich bitte nicht, uns eine Anfrage zu schicken. Sobald wir diese bekommen haben, werden wir uns mit Ihnen persönlich in Kontakt setzen und Ihr Anliegen besprechen.

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