Reise in die Zeit der alten Seidenstraße

Rundreise entlang der wichtigsten Knotenpunkte der Seidenstraße in Zentralasien

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Willkommen in den Märchen aus Tausendundeiner Nacht!

Ihre Reise beginnt in Usbekistan, einem Land mit einer mehrere Jahrtausende alten Geschichte. Im Wandel der Zeit hat sich hier die Zivilisation in verschiedenen Richtungen entwickelt. Unvergleichlich sind die prachtvollen und durchdachten Gebäude, allesamt in verschiedenen Baustilen erbaut und schließlich ebenso verziert. Insbesondere die Mosaike in den unterschiedlichsten Farbtönen spielen hierbei eine wichtige Rolle. Eine weitere Entwicklung lässt sich ebenfalls anhand der Gebäudegestaltungen erkennen, nämlich die Verbreitung des Islam. Zahlreiche Koranschulen, Moscheen und Mausoleen zeugen von der Wichtigkeit dieser Religion für die hier lebende Bevölkerung.

Usbekistan gilt in Zentralasien als Zentrum des Islam, die größte Moschee Zentralasiens steht jedoch in Bishkek, der Hauptstadt Kirgistans. Im Grenzgebiet zwischen den beiden Staaten liegt das Fergana-Tal, welches konträr zum Großteil Usbekistans sehr fruchtbar und zum Ackerbau geeignet ist. Durch das Fergana-Tal erreichen wir Kirgistan und werden das Gefühl haben, in eine andere Welt einzutauchen. Nun bestimmen die oftmals über 4.000 Meter hohen Berge das Landschaftsbild, außerdem ist die Bevölkerung historisch nicht in Städten beheimatet gewesen, sondern als Nomadenvolk von Weide zu Weide gezogen.

Den krönenden Abschluss dieser Reise bildet die ehemalige kasachische Hauptstadt Almaty. Kasachstan ist unter den zentralasiatischen Ländern das am weitesten entwickelte Land, nicht zuletzt dank seiner großen Rohstoffvorkommen.

Die Wahl dieser Route ist kein Zufall, denn sämtliche Ziele waren schon vor über eintausend Jahren wichtige Knotenpunkte auf der alten Seidenstraße, die China mit Europa verbunden hat.

Aber machen Sie sich doch selbst ein Bild von den vielfältigen und unterschiedlichsten Kulturen, Lebensweisen und Landschaften, die Ihnen Zentralasien bietet!

Allgemeine Informationen zu Ihrer Reise

Reiseverlauf
Tag 1: Anreise

Ihr Flieger landet nach einem hoffentlich entspannten Flug in der usbekischen Hauptstadt Tashkent. Sie werden am Flughafen von Ihrem Reiseleiter empfangen und ins Hotel gebracht, wo sie in Ruhe einchecken und sich vom Flug erholen können.

Tag 2: Ichan Qal'a

Am frühen Morgen verlassen wir Tashkent schon wieder, denn wir fliegen Richtung Westen nach Urgench. Diese Stadt sehen wir uns nicht an, denn unser eigentliches Ziel ist die Oasenstadt Chiwa. Nur eine Steinwurfweite von der turkmenischen Grenze und nicht viel weiter entfernt von der Wüste Kyzylkum befindet sich die Stadt, welche dank ihrer Altstadt Ichan Qal'a einem riesigen Museum unter freiem Himmel gleicht. Bei einem sehr trockenen und heißen Klima bieten die prachtvollen islamischen Bauten willkommenen Schatten. Nachdem wir uns an das Klima gewöhnt haben, folgen wir gespannt den Erzählungen unseres Reiseleiters, der uns durch die interessante Geschichte Chiwas begleitet, die ihren Ursprung vor fast eineinhalb Jahrtausenden hat.

Ein Highlight ist sicherlich das Abendessen, welches aller Wahrscheinlichkeit nach unter freiem Himmel während des Sonnenuntergangs eingenommen wird!

Tag 3: Kyzylkum

Der Vormittag steht zur freien Verfügung, sodass wir noch einmal die Chance haben, die traumhaft schöne Kulisse der autofreien Altstadt zu genießen und zu fotografieren, bevor wir nach dem Mittagessen aufbrechen.

Unser Weg führt nun wieder Richtung Osten und zwar durch die Wüste Kyzylkum ("Roter Sand"). Während die Reise durch die Wüste zur Zeit der Seidenstraße auf den Rücken von Kamelen sehr strapaziös gewesen sein muss, legen wir die Strecke heute in weniger als acht Stunden im gut klimatisierten Minivan zurück. Heutzutage ist die Wüste für die Usbeken nicht mehr nur Fluch, sondern auch Segen, denn die Gegend bietet viele Bodenschätze wie Edelmetalle, Uran und Erdöl.

Nach einem Zwischenhalt in Sichtweite des Flusses Amudarja, einem der ehemaligen Zuflüsse des Aralsees, erreichen wir am Abend die Stadt Buchara.

Tag 4: Buchara

Nach dem Frühstück werden wir von unserem Reiseleiter in die Innenstadt Bucharas geführt. Die lebhafte Stadt hat mehr als 220.000 Einwohner, ist somit fast fünfmal so groß wie Chiwa. Buchara hat eine sehr wechselhafte Geschichte, die von vielen Plünderungen, Eroberungen und von Zerstörung geprägt ist. Doch auch die verschiedenen Einflüsse der auf der Seidenstraße wandelnden Händler und Gelehrten haben die Sadt bis heute geprägt. An dieser Stelle sei Ibn Sina (Avicenna, 980-1037) genannt, der in hohem Maße unter anderem die Medizin weiterentwickelt hat. Ibn Sina wurde in Buchara geboren.

Nach einer Pause während der heißen Mittagsstunden sehen wir uns das Samaniden-Mausoleum an. Bei diesem Gebäude handelt es sich um eines der ältesten erhaltenen Bauwerke Zentralasiens, welches schon über 1.100 Jahre alt ist. Das Abendessen genießen wir in einer ehemaligen Koranschule, während wir den Musikern mit ihren traditionellen Instrumenten lauschen und eine Vorführung usbekischer Mode dargeboten bekommen.

Tag 5: Samarkand

Bereits gegen 08:00 Uhr morgens steigen wir wieder in unser Auto und verlassen Buchara in Richtung Samarkand. Unterwegs lernen wir das traditionelle Herstellungsverfahren handgemachter Dekor-Keramiken kennen und kommen schließlich gegen mittag an. Wir nutzen den Nachmittag, um die Gedenkstätte des wichtigen islamischen Gelehrten Imam Ismail Al-Buchari (810 Buchara - 870 Chartang bei Samarkand) zu besichtigen. Al-Buchari hat aus 600.000 Hadithen ("Überlieferung") etwa 2.800 ausgewählt und in einem Werk zusammengefasst, wobei sich nicht eine von ihnen wiederholt.

Nach dem Abendessen und einem entspannten Spaziergang freuen wir uns bereits auf morgen, wenn wir weitere spannende Erzählungen hören und beeindruckende Bauten bewundern dürfen.

Tag 6: Der Registan

Heute werden wir endlich den wohl bekanntesten Platz Zentralasiens besuchen: den Registan! Dieser "Sandplatz" bildet das Herz Samarkands und wird umsäumt von drei Medresen (Koranschulen), die zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert erbaut wurden. Ein besonderes Highlight ist sicherlich auch die Bibi Kahnum Moschee. In ihrem Inneren befindet sich die goldene Moschee, eine riesige Kuppel, die komplett von Blattgold dominiert wird. Bereits beim Betreten dieses Bauwerks fühlen wir die Wärme, die dieses Gold ausströmt, was uns den Atem anhalten lässt.

Nach der ausführlichen Besichtigung der drei Medresen werden wir in die Gräberstadt Shah-i Zinda geführt. Timur (1336-1405),  einer der wichtigsten Herrscher des ehemaligen Transoxaniens, wozu auch das heutige Usbekistan zählt, hat an diesem Ort für verstorbene Familienangehörige Mausoleen errichten lassen, wobei jedes in anderer Art und Weise gestaltet ist.
Der usbekische Volksheld selbst ist in dem Mausoleum Gur Emir in einem schwarzen Sarkophag bestattet, welches wir zum Abschluss besichtigen. Auch hier ist das Gold wieder ein nicht zu übersehendes Element.

Nach unserer Stadtbesichtigung werden wir von unserem Fahrer abgeholt und wieder zurück nach Tashkent gefahren.

Tag 7: Die Hauptstadt Usbekistans

Tashkent. Nach all den historischen Gebäuden in trockener Umgebung bedeutet die usbekische Hauptstadt einen Sprung in der Zeit. Schauen wir uns den Stadtplan Tashkents an, erkennen wir eine klare Teilung im Zentrum. Die eine Hälfte erinnert stark an den Stadtplan St. Petersburgs, während die andere Hälfte stark an Moskau angelehnt ist. Nicht nur anhand des Stadtplans lässt sich der sowjetische Einfluss erkennen, auch sind einige Gebäude nach der Unabhängigkeit im Jahre 1991 noch erhalten.

In den letzten Jahren hat - auch aufgrund von Erdbeben -  eine Neugestaltung der Stadt stattgefunden, was sich insbesondere anhand der breiten Straßen und modernen Gebäude erkennen lässt, die im krassen Kontrast zu den Bauten stehen, die wir uns in den letzten Tagen angeschaut haben.

Tag 8: Tashkent

Heute sind wir auf eigene Faust in Tashkent unterwegs und haben somit die Möglichkeit, zum Beispiel auf dem großen Chorsu Bazar nette Souvenirs zu erwerben. Es wird sicherlich auch die Zeit sein, ausgiebig Fotos zu schießen oder sich in einem der ansprechenden Straßencafes das alltägliche Treiben in der lebhaften Hauptstadt zu beobachten. Abends packen wir voller Vorfreude wieder unsere Koffer, denn morgen wird die Reise in eine gänzlich andere Region starten.

Tag 9: Im Ferghanatal

Während sich unsere Reise durch Usbekistan allmählich ihrem Ende nähert, kommen wir der kirgisischen Grenze näher. Unsere Fahrt geht nun ins Ferghanatal, dem mit etwa zehn Millionen Einwohnern am dichtesten besiedelten Gebiet Zentralasiens. Bei diesem Tal handelt es sich um einen etwa 22.000 Quadratkilometer großen Streifen, welchen sich die Länder Kirgistan, Tadschikistan und Usbekistan teilen. Die frühesten Hinweise auf eine Bevölkerung stammen aus der Zeit der Bronzezeit. Aufgrund der vergleichsweise niedrigen Lage und des Flusses Syrdarja ist das Ferghanatal ein sehr fruchtbares Gebiet und wohl deshalb auch schon immer besiedelt und umkämpft gewesen.

Nach einem Zwischenstopp in der Stadt Kokand, ehemals Regierungssitz des Khanat Kokands, erreichen wir die Stadt Ferghana, wo wir heute auch übernachten werden. Ferghana ist erst im 20. Jahrhundert gegründet worden, weswegen hier der Fokus insbesondere auf den ansprechend gestalteten Gartenanlagen liegen wird.

Tag 10: Willkommen in Kirgistan!

Heute ist es soweit, wir werden am Nachmittag Usbekistan verlassen und unsere Reise durch Kirgistan beginnt! Nachdem wir ein paar letzte Souvenirs eingekauft haben, können wir der Produktion von Seide beiwohnen. Im Anschluss daran schlendern wir über den Kumtepa, den größten Bazar des Ferghanatals.

Die Fahrt nach Osch wird anschließend nur noch durch die Grenzkontrollen unterbrochen. Wichtige Informationen zu Visum und Einreise finden Sie im unteren Abschnitt dieser Seite.

Tag 11: Osch

Nach unserer ersten Nacht in Kirgistan verlassen wir unser Hotel, um uns die Stadt Osch anzuschauen, die wir gestern Abend erreicht haben. Der Überlieferung nach ist Osch schon über 3.000 Jahre alt und liegt exakt auf halber Strecke zwischen Beginn der Seidenstraße und Ende. Seit jeher war die Stadt ein äußerst wichtiger Punkt auf der Seidenstraße, nicht zuletzt dank seines großen Bazars. Nach einem Besuch dessen geht unsere Tour weiter zum Suleiman-Too (Suleiman-Berg), der für muslimische Pilger ein beliebtes Ausflugsziel ist. Im Berg befindet sich ein Museum, welches uns viele interessante Fakten über das Ferghanatal liefert. Heute übernachten wir noch einmal in Osch, bevor wir morgen nach Arslan-Bob fahren.

Tag 12: Der größte Walnusswald der Welt

Neben kleinen und großen Seen und reichlich Gebirge gibt es in Kirgistan auch Bäume. Insbesondere die Region Djalal-Abad ist hierfür bekannt, denn dort befindet sich mit dem Arslan-Bob der größte natürlich erhaltene Walnusswald der Welt. Mit seinen teilweise über 300 Jahre alten Bäumen treten wir erneut in längst vergangene Zeiten ein, während wir bei geschlossenen Augen die frische Luft und den Duft nach Walnüssen schmecken. Die Wanderungen durch die Wälder wird sicherlich ein wenig die Sehnsucht nach Bäumen stillen, die in der Wüste vielleicht ein bisschen zu kurz kam.

Tag 13: Der große Wasserfall

Wir wandern heute wieder durch den Walnusswald. Unser Ziel ist ein hoher Wasserfall, an dem wir picknicken und die malerische Natur auf uns wirken lassen. Allmählich kommen wir zur Ruhe und stellen bereits jetzt fest, dass wir in eine gänzlich andere Welt eingetaucht sind.

Tag 14: Die Hauptstadt Kirgistans

Wir fahren in die Stadt Djalal-Abad und steigen schon bald darauf in das Flugzeug, welches uns über teilweise 5.000 Meter hohe Berge in die kirgisische Hauptstadt Bishkek trägt. Dort haben wir Zeit zur freien Verfügung und zur Erholung.

Tag 15: Der Nationalpark Ala-Archa

Nach einer kurzweiligen Autofahrt beginnen wir den Tag im Nationalpark Ala-Archa. Hier werden wir eine etwa zwei- bis vier- stündige Wanderung unternehmen, um uns an die Höhe zu gewöhnen. Endlich können wir die schneebedeckten Berge nicht nur aus der Ferne sehen, sondern sogar unter den eigenen Füßen spüren! Wir übernachten wieder in unserem Hotel. Wanderzeit: 2-4 Stunden

Tag 16: Song Köl

Weg von der Seidenstraße wagen wir die Fahrt zum Song Köl. Unser Weg führt nun über merklich schlechtere Straßen, denen man die Belastung durch Wind und Wetter ansieht. Die Straße steigt nun immer steiler an und wir nähern uns dem Pass. Bald schon überwinden wir die Baumgrenze, sodass der Blick in die Weite frei wird.

Nach unzähligen Kurven haben wir es endlich geschafft und werden für die teilweise mühsame Fahrt mit dem Blick auf den Song Köl entschädigt. Daher kommt wahrscheinlich auch der Name des Song Köl, welcher übersetzt "Am Ende ein See" bedeutet. Am Song Köl übernachten wir zum ersten Mal in Jurten, der traditionellen Behausung der kirgisischen Nomaden.

Tag 17: Auf der Djailoo

An diesem Morgen werden wir nicht von einer Hotelmitarbeiterin oder dem Gasthauswirt begrüßt, sondern von einer Herde Schafe, die im Jurten-Camp grast. Dieser Tag steht komplett im Zeichen der Nomaden: Wir lernen das Leben auf der Djailoo (Sommerweide) mit den Tieren und in Jurten kennen und kosten von frischer Kymyz, leicht gegorener Stutenmilch. Nach einem Frühstück unter freiem Himmel erkunden wir die nähere Umgebung und wagen vielleicht auch einen kleinen Ausritt mit den friedlichen Pferden unserer Gastgeber.

Tag 18: Kirgisische Handwerkskunst

Tiefenentspannt und erholt lassen wir uns vom Fahrer weiterfahren, immer auf der Verkehrsachse China-Bishkek. Nach einiger Zeit erreichen wir einen Ort in der Nähe der Stadt Kochkor, wo wir die traditionelle Filz-Herstellung kennen lernen und vielleicht sogar selbst bei der Gestaltung eines Shyrdak (Filzteppich) mitwirken können.

Im Anschluss daran führt uns die Straße zum Herzen des Tien-Shan, dem Issyk-Köl. Der zweitgrößte Bergsee der Welt wartet schon darauf, uns eine willkommene Erfrischung zu bieten. Nun befinden wir uns schon im Norden Kirgistans und können am Horizont die Berge sehen, welche die Grenze zu Kasachstan markieren. Wir übernachten das letzte Mal in einer kirgisischen Jurte.

Tag 19: Bishkek

Wir starten schon früh Richtung Westen, denn wir wollen möglichst viel Zeit für unser nächstes Ziel haben: Bishkek. Die Hauptstadt Kirgistans ist insbesondere zu Zeiten des russischen Zarenreiches bzw. der Sowjetunion entwickelt und aufgebaut worden, sodass auch heute noch die Einflüsse dieser Zeiten nicht von der Hand zu weisen sind. Besonders sehenswert sind in Bishkek der Alatoo-Platz, der Osch-Bazar, aber auch die Parkanlagen, die Bishkek zu einer der grünsten Hauptstädte der Welt machen. Empfehlenswert sind aber auch die traditionellen Restaurants, in denen man Stunden verbringen kann, um sich durch die vielfältigen Spezialitäten zu probieren.

Tag 20: Kasachstan

Nach einem sehr reichhaltigen Frühstück werden wir vom Hotel abgeholt und fahren zunächst wieder in Richtung Issyk-Köl. Gerade noch rechtzeitig biegt unser Fahrer ab und wir überschreiten die Grenze zu Kasachstan. Nach einer interessanten Fahrt durch eine Gegend, die wieder an Usbekistan erinnert, erreichen wir Almaty.

Tag 21: Almaty

Willkommen in der ehemaligen Hauptstadt des neuntgrößten Landes der Welt! Almaty ("Stadt der Äpfel") ist zugleich die größte Stadt Kasachstans mit annähernd zwei Millionen Einwohnern. Die Ursprünge der Stadt liegen im 10. Jahrhundert v.Chr.. Eine erste Blütezeit fand während der Zeit der Seidenstraße statt, bis Almaty im 14. Jahrhundert n.Chr. fast komplett von Mongolen zerstört wurde. Da nun die Anbindung an die Seidenstraße zu riskant wurde, erholte sich die Stadt bis in die Neuzeit nicht wirklich davon. Erst seit dem 19. Jahrhundert wurde die Stadt wieder unter russischer Herrschaft wichtiger, bis sie heute als wichtigstes Kultur- und Wissenschaftszentrum Kasachstans gilt.

Während wir interessante Gebäude besichtigen und erklärt bekommen, macht sich in unseren Hinterköpfen schon der Gedanke an den nächsten Tag breit. Eine aufregende Reise steht kurz vor ihrem Abschluss. Nun sind wir seit drei Wochen in anderen Kulturen unterwegs, die uns nun auch schon sehr ans Herz gewachsen sind. Es wird nicht leicht sein, morgen den Flieger zu besteigen und zurückzukehren in den Alltag.

Tag 22: Rückflug

Nun ist es soweit. Wir stehen mit gepackten Koffern in der Hotellobby und warten darauf, auszuchecken. Ein kurzweiliger Urlaub geht nun leider vorbei und das in einem Moment, der uns gar nicht passt. Hätte ich in Chiwa nicht doch auf das Minarett klettern sollen, um von dort oben eine noch besserer Aussicht für ein Foto zu bekommen? Hätten wir nicht doch lieber noch einmal in den Issyk-Köl springen sollen? Reichen mir die eineinhalb Kilo Walnüsse aus, wenn ich meinen Lieben zuhause davon abgeben möchte?

Und ehe wir es uns versehen sitzen wir im Flieger und können noch einmal die ganze Pracht des Tian-Shan-Gebirges und der Wüste Kyzylkum genießen und zum guten Abschluss schließlich sicher und gesund zuhause landen.

Termine

Die optimale Zeit für diese Reise ist der Zeitraum Anfang Mai bis Mitte September. In diesem Zeitraum ist das Wetter stabil, sodass insbesondere die Exkursionen in höher gelegene Gebiete (Song Köl) angenehm sind. In den Monaten Juli und August können Reisen stattfinden, jedoch weisen wir ausdrücklich auf Temperaturen von bis zu 50°C im ersten Teil der Reise (Usbekistan) hin. Bei mit * markierten Terminen wird wetterbedingt die Reihenfolge der einzelnen Reiseetappen verändert.

Die Reise findet ab einer Teilnehmerzahl von vier Personen statt.

Sollten unsere Termine für Sie ungünstig liegen, sind wir gerne bereit, mit Ihnen einen anderen Termin zu finden. Sprechen Sie uns an!

* Wetterbedingt verändern wir die Reihenfolge der Etappen während dieser Reisetermine.

Saison 2020

30.05. - 20.06.

06.06. - 27.06.

13.06. - 04.07.

20.06. - 11.07.

   15.08. - 05.09. *

   22.08. - 12.09. *

   29.08. - 19.09. *

   08.09. - 29.09. *

Saison 2021

29.05. - 19.06.

05.06. - 26.06.

12.06. - 03.07.

19.06. - 10.07.

   14.08. - 04.09. *

   21.08. - 11.09. *

   28.08. - 18.09. *

   07.09. - 28.09. *

Die Reise im Detail

Inbegriffene Leistungen

  • Alle Transfers laut Programm

  • Inlandflüge:

  1. Tashkent - Urgench

  2. Djalal-Abad - Bishkek

  • Auto oder Kleinbus mit eigenem Fahrer

  • alle Übernachtungen (s. Box rechts)

  • Vollverpflegung während der gesamten Reise (Frühstück/ Mittag/ Abendessen)

  • Eintrittsgelder

  • Tagesausflüge

  • Deutsch-/ englischsprachige Reiseleitung

  • Kultur-Vorführung am 7. Reisetag ab einer Gruppengröße von sechs Personen

Nicht inbegriffene Leistungen

  • Internationale Flüge*

  • Persönliche Versicherungen

  • Alkoholische Getränke

  • Trinkgelder

  • Foto- und Videogebühren

Reiseüberblick

Gesamtdauer in Tagen: 22

Übernachtungen

... in Hotels: 16

... in Gasthäusern:   2

... in Jurten:   3

... im Zelt:   0

Reisepreis**

EUR 3.190,-

Einzelzimmerzuschlag

EUR 290,- (optional***)

    * Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl und Buchung von               Hin- und Rückflug, fragen Sie uns gerne danach!

  ** Preis in Euro pro Person im Doppelzimmer.

*** Der optionale Einzelzimmerzuschlag ist beschränkt auf die Unter-bringung in Hotels und Zelten. In Gasthäusern sind mitunter zu wenig Zimmer vorhanden, um Einzelzimmer garantieren zu können.

In Jurten ist grundsätzlich keine Einzelunterbringung vorgesehen.

Hinweise zur An- und Einreise

Flüge: Die Flüge sind nicht im Reisepreis inbegriffen und müssen eigenständig gebucht werden. Folgende Fluglinien bieten Flüge nach Tashkent (Reisebeginn) und zurück von Almaty (Reiseende) an.

  • Turkish Airlines

    • (Zwischenstopp in Istanbul)

  • Aeroflot

    • (Zwischenstopp in Moskau)

  • Uzbekistan Airways

    • (Direktflug von Frankfurt am Main; nicht regelmäßig)

Die reine Flugzeit beträgt ca. 8 Stunden. Mit Warte- bzw. Umsteigezeiten dauert eine Strecke etwa 10-12 Stunden. Mit den o.g. Fluglinien ist der Abflug von nahezu jedem internationalen deutschen Flughafen möglich. Direktflüge sind momentan nur mit Uzbekistan Airlines und ausschließlich von Frankfurt aus möglich. Dieser Flug dauert etwa 6 Stunden.

Visum: Für deutsche Staatsbürger ist die Einreise nach Kirgistan, Kasachstan und Usbekistan und der Aufenthalt für bis zu 60 Tage (Kasachstan und Usbekistan je 30 Tage) in den Ländern ohne Visum möglich.
Für Besucher besteht eine Registrierungspflicht. Dieser Pflicht wird automatisch von den jeweiligen Hotels nachgekommen, in denen Sie übernachten werden.
Bitte beachten Sie über dies hinaus die Visabestimmungen oder etwaige Änderungen auf den Internetseiten der jeweiligen Botschaften in Deutschland sowie auf der Seite des Auswärtigen Amtes:

 

Die Einreisebestimmungen für Staatsbürger anderer Nationen erhalten diese bei der für sie zuständigen Auslandsvertretung.

Währungen: In unseren drei Reiseländern wird in unterschiedlichen Währungen bezahlt.

Die Wechselkurse mit Stand 01/2020: 

  • 1 Euro =      430 kasachische Tenge

  • 1 Euro =        78 kirgisische Som

  • 1 Euro = 10.640 usbekische Som

Sie können in allen Ländern Bargeld wechseln. Beachten Sie hierbei bitte, dass keine Banknoten und keine Münzen angenommen werden. In den größeren Städten finden Sie in der Regel auch Geldautomaten, an denen Sie mit Ihrer Kreditkarte direkt Geld in der Landeswährung abheben können.​

Kontakt: Bitte sprechen Sie uns bei Fragen oder Wünschen jederzeit an. In jedem Fall werden wir zu einer guten Lösung kommen.

Wichtiger Hinweis: In Zentralasien herrscht ein kontinentales Klima vor. Das bedeutet insbesondere in den Monaten Juli und August für Usbekistan Temperaturen zwischen 40 - 50°C. Bitte beachten Sie diesen Umstand bei Ihren Reiseplanungen. 

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wenn Sie Interesse an dieser oder einer anderen Reise haben, scheuen Sie sich bitte nicht, uns eine Anfrage zu schicken. Sobald wir diese bekommen haben, werden wir uns mit Ihnen persönlich in Kontakt setzen und Ihr Anliegen besprechen.

Sie können hierfür das Kontaktformular nutzen, oder direkt über die in der Fußzeile angegebene Telefonnummer anrufen.

Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen!

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